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Rechtsanwalt Felsmann Anwalt in Kiel – Arbeitsrecht – Sozialrecht – Strafrecht

Archiv für die 'Sozialrecht' Kategorie

Weigerung schlechteren Arbeitsvertrag zu unterschreiben rechtfertigt keine Sperrzeit

Erstellt von RA-Felsmann am 13. Dezember 2011

Das Sozialgericht Heilbronn – S 7 AL 4100/08 – hat entschieden, dass wenn sich ein mündlich eingestellter Arbeitnehmer weigert einen abweichenden schriftlichen zu unterschreiben hierauf keine gestützt werden kann. Es gäbe keine Pflicht des Arbeitnehmers einen schlechteren zu unterschrieben und demnach läge auch kein Fehlverhalten des Arbeitnehmers vor, dass eine Sperrzeit rechtfertigen würde.

Die Entscheidung bestätigt, dass auch ein mündlich geschlossener Arbeitsvertrag bindend ist.

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Ausstattung mit neuer Kleidung bei Gewichtsveränderung

Erstellt von RA-Felsmann am 17. November 2011

Das Landessozialgericht Hamburg – L 5 AS 342/10 – hat entschieden, dass ein Erwachsener bei einer starken Gewichtsveränderung Anspruch auf die Ausstattung mit neuer Kleidung haben kann. Der Kläger hatte rund 30 kg abgenommen und seine Kleidergröße hatte sich dadurch erheblich verändert. Es läge eine erhebliche Änderung der Verhältnisse vor und zudem seien Bedarfe von bei Kleidern nicht mit von der Regelleistung umfasst.

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Anrechnung von Krankenhausverpflegung im SGB XII

Erstellt von RA-Felsmann am 10. September 2011

Bis vor kurzem war es einhellige Meinung, dass bei Menschen die sich im Bezug von Leistungen nach dem  befinden die im Falle des Krankenhausaufenthaltes angerechnet wurde. Bei einem Krankenhausaufenthalt wurde ihnen die Regelleistung wegen abweichender Bedarfsfestsetzung bis auf den Barbetrag von 98,28 EUR gemäß § 27a Abs. 3 SGB XII, § 27b Abs. 2 SGB XII gekürzt.

Einen anderen Weg beschreitet nun ein sehr begrüßenswertes Urteil des Sozialgerichts Nürnberg vom 30.06.2011; Az: S 20 SO 54/10.

Solange die Frage nicht endgültig geklärt ist – gegen das Urteil wurde Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt – ist Menschen die im  Bezug von nach dem SGB XII  sind und bei denen das Grundsicherungsamt eine Kürzung für die Zeit vornimmt in denen Sie im Krankenhaus sind oder waren zu raten Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Lassen Sie sich beraten!

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Keine Sperrzeit nur weil keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegt

Erstellt von RA-Felsmann am 3. September 2011

Das Sozialgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 12. Juli 2011, Az.: S 16 AL 8129/09 entschieden, dass der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit nicht an die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  gebunden ist. Der Nachweis könne auch in anderer Form erfolgen, um den Eintritt einer abzuwenden. Entscheidend sei ob ein vorgelegen habe – hier die Krankheit. Dies könne auch auf anderem Wege als durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachgewiesen werden.

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Hartz IV – Keine Sanktion bei rechtswidriger Abmahnung des Arbeitgebers

Erstellt von RA-Felsmann am 2. September 2011

Das Sozialgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 28.06.2011, Az.: S 3 AS 5232/08 entschieden, dass ein Empfänger keine bei einer  rechtswidrigen durch den Arbeitgeber erhalten darf. Die Entscheidung beruht auf dem Gedanken, dass dem Arbeitslosen eine Pflichtverletzung bzw. ein schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen seien muss damit eine Kündigung durch den Arbeitgeber als Grund für eine Sanktion durchgreifen kann. Zum vollständigen Artikel »

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Beiträge zur privaten Krankenversicherung durch Grundsicherungsamt

Erstellt von RA-Felsmann am 31. August 2011

Das LSG München – L 8 SO 26/11   hat am 19.07.2011 entschieden, dass der Träger der   auch dann Aufwendungen zur privaten zu übernehmen hat, wenn der Sozialhilfeempfänger einen anderen Tarif als “” gewählt hat. Ein Tarifwechsel in den könne – trotz der rechtlichen Möglichkeit – nach den Vorschriften des jedoch nicht verlangt werden. Es bliebe aber dabei, dass nur die angemessenen Kosten übernommen werden. Das bedeute in den meisten Fällen, dass lediglich die Kosten in Höhe des halben Basistarifs übernommen werden müssen. Zum vollständigen Artikel »

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