Rechtsanwalt in Kiel

Rechtsanwalt Felsmann Anwalt in Kiel – Arbeitsrecht – Sozialrecht – Strafrecht

LAG SH: Aufforderung einen Deutschkurs zu besuchen löst keinen Entschädigungsanspruch aus

Erstellt von RA-Felsmann am 21. Januar 2010

Das Landesarbeitsgericht hat  mit Urteil vom 23.12.2009 6 Sa 158/09 entschieden, dass die an einen ausländischen Arbeitnehmer, dessen Muttersprache nicht deutsch ist, gerichtete Aufforderung, einen Deutschkurs zu besuchen, keine Belästigung im Sinne von § 3 Absatz 3 AGG aufgrund der ethnischen Herkunft darstellt.

Wenn der Deutschkurs der besseren Verständigung mit den Kollegen und vor allen Dingen den Kunden dient sei gegen die Aufforderung nichts einzuwenden. Zum vollständigen Artikel »

Tags: AGG, Arbeitsrecht, Diskriminierung, Sprachkurs

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BAG: Kündigungsschutz und Altersdiskriminierung

Erstellt von RA-Felsmann am 7. November 2008

Das Bundesarbeitsgericht – 2 AZR 701/07 – hat entschieden, dass die Diskriminierungsverbote des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (§§ 1 – 10 AGG) im Rahmen des Kündigungsschutzes nach dem Kündigungsschutzgesetz Anwendung finden. Eine Kündigung, die ein Diskriminierungsverbot verletzt, kann daher sozialwidrig und damit unwirksam sein (§ 1 KSchG). Das Verbot der Altersdiskriminierung (§§ 1, 10 AGG) steht der Berücksichtigung des Lebensalters im Rahmen der Sozialauswahl (§ 1 Abs. 3 Satz 1 KSchG) nicht entgegen. Auch die Bildung von Altersgruppen bei der Sozialauswahl (§ 1 Abs. 3 Satz 2 KSchG) ist nach dem AGG zulässig.

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Tags: - Kündigung, AGG, Altersgruppenbildung, Arbeitsrecht, Betriebszugehörigkeit, Diskriminierung, Kündigung, schwerbehinderung, SozialauswahlDiskriminierungsverbot, Unterhalt

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LAG Berlin-Brandenburg: Lebensaltersstufen im Vergütungssystem des BAT sind unzulässige Altersdiskriminierung

Erstellt von RA-Felsmann am 11. September 2008

Das Landesarbeitsgericht Berlin Brandenburg hatte über die Klage eines beim Land Berlin beschäftigten Angestellten, der 39 Jahre alt ist und Vergütung nach der Lebensaltersstufe geltend macht, die für das 47. Lebensjahr in der gleichen Vergütungsgruppe vorgesehen ist zu entscheiden. Der Kläger hatte sich auf das Verbot der Altersdiskriminierung berufen.

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Tags: - Tarifrecht, AGG, Arbeitsrecht, Diskriminierung, Gleichbehandlung, Tarifvertrag, Vergütung

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ArbG Mainz: Entschädigung nach dem AGG wegen Benachteiligung einer Schwangeren

Erstellt von RA-Felsmann am 9. September 2008

Das Arbeitsgericht Mainz – 3 Ca 1133/08 – hat entschieden, dass eine schwangere Arbeitnehmerin, deren befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund des Vorliegens einer Schwangerschaft nicht verlängert wird einen Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangenen Arbeitseinkommens und zusätzlich auf angemessene Entschädigung wegen einer Benachteiligung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat.

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Tags: AGG, Arbeitsrecht, Benachteiligungsverbot

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LAG Hessen: Mutterschutzlohn und Beschäftigungsverbot

Erstellt von RA-Felsmann am 23. August 2008

Das Hessische Landesarbeitsgerichts – 17 Sa 1855/07 – hat entschieden, dass kein Anspruch auf Mutterschutzlohn besteht, wenn die schwangere Arbeitnehmerin ohne Gefährdung an dem ihr zugewiesenen Ersatzarbeitsplatz arbeiten könnte, der Arzt ihr wegen der Schwangerschaft allerdings die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz verboten hat.

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Tags: AGG, Arbeitsrecht, Arbeitsunfähigkeit, Diskriminierung, Mutterschutz, Ungleichbehandlung

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ArbG Berlin: Entschädigung wegen Einstellungsdiskriminierung

Erstellt von RA-Felsmann am 17. August 2008

Das Arbeitsgericht Berlin – 86 Ca 4035/07 – hat entschieden, dass Tatsachen eine Benachteiligung wegen eines Diskriminierungsmerkmals schon dann i.S.d. § 22 AGG “vermuten” lassen, wenn unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls bei freier Beweiswürdigung aus der Sicht einer objektiv verständigen Person der Schluss auf ein Handeln “wegen” eines Diskriminierungsmerkmals überwiegend wahrscheinlich ist. Eine Nichteinstellung “wegen” des Geschlechts i.S.d. § 22 AGG liegt auch dann vor, wenn für die Nichteinstellung zugleich andere Gründe entscheidend waren. Das Arbeitsgericht geht davon aus, dass Tatsachen (”Indizien”) im Sinne des § 22 AGG schon dann “bewiesen”sind , wenn sie “überwiegend wahrscheinlich” gemacht sind.

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Tags: AGG, Arbeitsrecht, Diskriminierung, Einstellungsdiskriminierung, Schadensersatz

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