Rechtsanwalt in Kiel

Rechtsanwalt Felsmann Anwalt in Kiel – Arbeitsrecht – Sozialrecht – Strafrecht

Wertersatz für rechtsgrundlos erbrachte Tätigkeit im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs?

Erstellt von RA-Felsmann am 13. April 2011

Das Bundessozialgericht – B 14 AS 98/10 R – hat am 13.04.2011 entschieden, dass einem Leistungsempfänger der rechtsgrundlos einen ausgeübt hat einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben kann.

Bei der Arbeitsgelegenheit, die im vorliegenden Fall vom Kläger wahrgenommen worden war, fehlte das Merkmal der Zusätzlichkeit. Maßgebend für den durch diese nicht zusätzliche Tätigkeit bedingten Vermögensvorteil bei dem Beklagten sei, dass dieser durch die Schaffung der Arbeitsgelegenheit und die Zuweisung des Klägers an den Maßnahmeträger die Arbeitsleistung veranlasst hat.

Bei dem Entschädigungsanspruch handele es sich um einen öffentlich rechtlichen Erstattungsanspruch.

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Vorsicht mit Ein Euro Job bei gleichzeitigem Rentenantrag

Erstellt von RA-Felsmann am 8. Januar 2010

Das Sozialgericht Dortmund -  S 26 (1) R 40/08 – hat entschieden, dass ein 1 Euro – Jobber keinen Anspruch auf wegen hat, da Arbeitsgelegenheiten der Grundsicherungsträger (sog. 1 Euro-Jobs) der Gewährung von Rente wegen entgegenstehen können. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle eines 47jährigen Langzeitarbeitslosen aus Hagen, der die Deutschen Rentenversicherung Westfalen auf Zahlung von Rente wegen verklagt hatte.  Zugleich übte der Mann auf Veranlassung der Arbeitsbehörde eine Tätigkeit als Hausmeistergehilfe aus.

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Sanktion wegen nicht angetretenem Ein-Euro-Job rechtswidrig

Erstellt von RA-Felsmann am 5. Oktober 2009

Das Sozialgericht Detmold -  S 18 (11,23) AS 212/07 hat entschieden, dass für die Rechtmäßigkeit eines Sanktionsbescheides der 60 % der Regelleistung kürzt weil der betreffende einen nicht angenommen hat erforderlich ist, dass der Hilfebedürftige einen konkreten Job angeboten bekommt. Ein allgemeines Angebot reicht nicht aus. Zum vollständigen Artikel »

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BSG: Ein-Euro-Job mit Arbeitszeit von 30 Stunden kann zulässig sein

Erstellt von RA-Felsmann am 16. Dezember 2008

Das Bundessozialgericht – B 4 AS 60/07 R – hat entschieden, dass eine einen Empfänger von II verpflichten kann einen mit bis zu 30 Wochenarbeitsstunden zu übernehmen.

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SG Berlin: Nicht jeder Ein-Euro-Job ist zulässig

Erstellt von RA-Felsmann am 26. November 2008

Das Sozialgericht Berlin – S 37 AS 4801/05 ER – hat beschlossen, dass eine zu unbestimmte Zuweisung zu einem die Zuweisung rechtswidrig werden läßt. Eine spätere Korrektur durch die heilt dies nicht.

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BSG: Keine Fahrkosten für Ein-Euro-Jobber

Erstellt von RA-Felsmann am 14. November 2008

Das Bundessozialgericht – B 14 AS 66/07 R – hat entschieden, dass Hilfebedürftigen die sich im SGB II – Bezug befinden und die einen machen keine zusätzlichen Kosten zu erstatten sind. Die Mehraufwandsentschädigung für Ein-Euro-Jobber reiche aus.

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