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	<title>Rechtsanwalt in Kiel &#187; KDU</title>
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	<description>Rechtsanwalt Felsmann Anwalt in Kiel - Arbeitsrecht - Sozialrecht - Strafrecht</description>
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		<title>ARGE darf Zuz&#252;gler bei Kosten der Unterkunft nicht schlechter stellen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA-Felsmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Kosten der Unterkunft]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichbehandlung]]></category>
		<category><![CDATA[KDU]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ARGE Dresden darf die Mietkosten f&#252;r Arbeitslosengeld II-Bezieher auf einen angemessenen Betrag deckeln. F&#252;r eine Schlechterbehandlung von Zuz&#252;glern gegen&#252;ber schon in Dresden ans&#228;ssigen Arbeitslosen gibt es jedoch keinerlei Rechtsgrundlage. Das hat das Sozialgericht Dresden &#8211; S 29 AS 4942/08 -  in einem Gerichtsbescheid vom 19. Oktober 2009 entschieden. Der 33-j&#228;hrige Kl&#228;ger bezieht Arbeitslosengeld II [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/arge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ARGE">ARGE</a> Dresden darf die Mietkosten f&#252;r <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/arbeitslosengeld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitslosengeld">Arbeitslosengeld</a> II-Bezieher auf einen angemessenen Betrag deckeln. F&#252;r eine Schlechterbehandlung von Zuz&#252;glern gegen&#252;ber schon in Dresden ans&#228;ssigen Arbeitslosen gibt es jedoch keinerlei Rechtsgrundlage. Das hat das Sozialgericht Dresden &#8211; S 29 AS 4942/08 -  in einem Gerichtsbescheid vom 19. Oktober 2009 entschieden.<span id="more-1137"></span></p>
<p>Der 33-j&#228;hrige Kl&#228;ger bezieht Arbeitslosengeld II („<a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/hartz-iv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hartz IV">Hartz IV</a>“) und wohnte zun&#228;chst in Chemnitz in einer gro&#223;en Altbauwohnung. Die dortige ARGE forderte ihn auf, die <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/kosten-der-unterkunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten der Unterkunft">Kosten der Unterkunft</a> zu senken. Daraufhin zog der Kl&#228;ger im Juli 2008 nach Dresden in eine Wohngemeinschaft. Nunmehr hat er eine monatliche Warmmiete in H&#246;he von 350 € zu zahlen. Die ARGE Dresden hielt das immer noch f&#252;r unangemessen. Nach einem Stadtratsbeschluss vom Januar 2008 erhalten alleinstehende Arbeitslosengeld II-Bezieher, die erstmals nach Dresden ziehen, maximal eine <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/bruttokaltmiete/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bruttokaltmiete">Bruttokaltmiete</a> in H&#246;he von 240,75 € plus angemessene Heizkosten erstattet. Diesen Betrag bewilligte die ARGE dem Kl&#228;ger.</p>
<p>Die Klage war vor dem Sozialgericht Dresden teilweise erfolgreich. Die 29. Kammer des Sozialgerichts verurteilte die ARGE Dresden, dem Kl&#228;ger monatlich weitere 11,70 € f&#252;r Mietkosten zu gew&#228;hren. Zwar hat das S&#228;chsische Landessozialgericht bereits in mehreren Entscheidungen die Wohnkostenberechnung der Stadt Dresden im Grundsatz akzeptiert. Allerdings entbehrt die Schlechterbehandlung von nach Dresden zugezogenen Arbeitslosen gegen&#252;ber bereits in Dresden wohnenden jeder Rechtsgrundlage. F&#252;r diese Arbeitslosengeld II-Empf&#228;nger sieht der Stadtratsbeschluss eine angemessene Bruttokaltmiete in H&#246;he von monatlich 252,45 € f&#252;r Singles vor. Daher stand auch dem Kl&#228;ger die &#220;bernahme der Wohnkosten in dieser H&#246;he zu. Die volle Erstattung der immer noch zu hohen Miete kann er allerdings nicht verlangen.</p>
<p>Az.: S 29 AS 4942/08 (nicht rechtskr&#228;ftig)</p>
<p>Quelle: Medieninformation des Sozialgerichts Dresden vom 23.10.2009</p>
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		<title>Jobcenter Kiel arbeitet mit neuen Mietobergrenzen</title>
		<link>http://www.anwalt-kiel.com/sozialrecht/jobcenter-kiel-arbeitet-mit-neuen-mietobergrenzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 08:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA-Felsmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttokaltmiete]]></category>
		<category><![CDATA[KDU]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten der Unterkunft]]></category>
		<category><![CDATA[Mietobergrenze]]></category>
		<category><![CDATA[MOG]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Bezieher von Arbeitslosengeld II reihenweise vor dem Sozialgericht h&#246;here Mietobergrenzen durchgesetzt haben lenkt das Jobcenter Kiel nun nach einem Ratsbeschluss ein. Derzeit werden folgende einheitliche Mietobergrenzen anerkannt (bis zu einer Entscheidung des Landessozialgerichts): 1-Personenhaushalt &#8211; 301,50 Euro 2-Personenhaushalt &#8211; 361,80 Euro 3-Personenhaushalt &#8211; 453,00 Euro 4-Personenhaushalt &#8211; 508,30 Euro 5-Personenhaushalt &#8211; 568,10 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Bezieher von <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/arbeitslosengeld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitslosengeld">Arbeitslosengeld</a> II reihenweise vor dem Sozialgericht h&#246;here Mietobergrenzen durchgesetzt haben lenkt das Jobcenter Kiel nun nach einem Ratsbeschluss ein.</p>
<p>Derzeit werden folgende einheitliche Mietobergrenzen anerkannt  (bis zu einer Entscheidung des Landessozialgerichts):<span id="more-1047"></span></p>
<p>1-Personenhaushalt &#8211; 301,50 Euro</p>
<p>2-Personenhaushalt &#8211; 361,80 Euro</p>
<p>3-Personenhaushalt &#8211; 453,00 Euro</p>
<p>4-Personenhaushalt &#8211; 508,30 Euro</p>
<p>5-Personenhaushalt &#8211; 568,10 Euro</p>
<p>6-Personenhaushalt &#8211; 627,90 Euro</p>
<p>7-Personenhaushalt &#8211; 687,70 Euro</p>
<p>F&#252;r jedes weitere Mitglied der Bedarfsgemeinschaft werden weitere 59,80 Euro anerkannt.</p>
<p>Die Tabelle gibt die sogenannte <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/bruttokaltmiete/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bruttokaltmiete">Bruttokaltmiete</a> an. Das hei&#223;t Miete plus (kalte) Betriebskosten. Die Heizkosten werden zus&#228;tzlich gew&#228;hrt.</p>
<p>Das Jobcenter erkennt die Betr&#228;ge aber (freiwillig) nur ab Juni 2009 an. Die zugrundeliegende &#196;nderung des Mietspiegels stammt aber aus dem November 2008.</p>
<p><strong>Tipp</strong>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn Sie nicht die volle Miete ausbezahlt bekommen (haben) sollten Sie jetzt einen Widerspruch oder einen &#220;berpr&#252;fungsantrag stellen. Ich berate Sie gerne.</p>
<p>Die Beratungskosten k&#246;nnen &#252;ber einen Beratungshilfeschein abgerechnet werden. Wie einen Beratungshilfeschein bekommt k&#246;nnen Sie hier nachlesen: <a href="http://www.anwalt-kiel.com/zu-anderen-themen/beratungshilfe-wer-hat-anspruch-fur-welche-falle-wo-und-wie-kann-man-sie-beantragen/" target="_self">Beratungshilfe</a></p>
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		<title>SG Frankfurt: Verpflichtung der ARGE zur Erstattung der Nebenkostennachzahlung</title>
		<link>http://www.anwalt-kiel.com/sozialrecht/sg-frankfurt-verpflichtung-arge-erstattung-nebenkostennachzahlung/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 07:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA-Felsmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Kosten der Unterkunft]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosengeld]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[KDU]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenkostennachzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[SGB]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sozialgericht Frankfurt a.M. &#8211; S 26 AS 1333/07 &#8211; hat entschieden, dass eine Hartz IV-Beh&#246;rde (ARGE) dazu verpflichtet ist, die angemessene Nebenkostennachzahlungsforderung des Vermieters auch dann zu tragen, wenn der Arbeitslosengeld II-Bezieher diese Rechnung bereits selbst bezahlt hat, bevor er sie der Beh&#246;rde zur Erstattung einreicht. In einem vor dem SG Frankfurt am 18.08.2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sozialgericht Frankfurt a.M. &#8211; S 26 AS 1333/07 &#8211; hat entschieden, dass eine <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/hartz-iv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hartz IV">Hartz IV</a>-Beh&#246;rde (<a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/arge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ARGE">ARGE</a>) dazu verpflichtet ist, die angemessene Nebenkostennachzahlungsforderung des Vermieters auch dann zu tragen, wenn der <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/arbeitslosengeld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitslosengeld">Arbeitslosengeld</a> II-Bezieher diese Rechnung bereits selbst bezahlt hat, bevor er sie der Beh&#246;rde zur Erstattung einreicht.</p>
<p><span id="more-457"></span></p>
<p>In einem vor dem SG Frankfurt am 18.08.2008 entschiedenen Fall hatte die Hartz IV-Beh&#246;rde die <strong>&#220;bernahme der Nebenkostennachzahlungsforderung</strong> des Vermieters f&#252;r das Jahr 2006 abgelehnt mit der Begr&#252;ndung, der Hilfebezieher habe die Rechnung schon aus eigenen Mitteln bezahlt und sei damit insoweit nicht mehr hilfebed&#252;rftig. Der Antrag sei zu sp&#228;t gestellt.</p>
<p>Die 26. Kammer des SG Frankfurt sah das anders: Wenn der Hilfebezieher seine Nebenkostennachzahlungsforderung bei der Beh&#246;rde einreicht, liegt darin kein Antrag im Sinne des § 37 <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/sgb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SGB">SGB</a> II, der zu sp&#228;t kommt, wenn die Forderung bereits getilgt ist. <strong>Vielmehr ist dieser Antrag schon mit dem Leistungsantrag f&#252;r den jeweiligen Bewilligungsabschnitt gestellt</strong>. Denn dieser zielt seinem Sinn und Zweck nach auf die Tragung auch der naturgem&#228;&#223; erst im Nachhinein genau zu beziffernden Mietnebenkosten f&#252;r den jeweiligen Bewilligungsabschnitt. Der auf diesen Antrag erlassene Bewilligungsbescheid setzt wegen st&#228;ndig steigender Energiekosten typischerweise die <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/kosten-der-unterkunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten der Unterkunft">Kosten der Unterkunft</a> und Heizung zu niedrig an. <strong>Die Beh&#246;rde muss daher schon bei Erlass des Bewilligungsbescheides regelm&#228;&#223;ig damit rechnen, nach Ablauf des Kalenderjahres eine Nachzahlung erbringen zu m&#252;ssen</strong>. Hierzu ist sie verpflichtet, gleich ob der Hilfebezieher die Nachzahlungsrechnung bei der Beh&#246;rde zur Erstattung einreicht, bevor oder nachdem er sie schon selbst beim Vermieter bezahlt hat.</p>
<p>SG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.08.2008, Az. S 26 AS 1333/07</p>
<p>Nach Pressemitteilung des SG Frankfurt vom 22.09.2008</p>
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		</item>
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		<title>SG L&#252;neburg: 10 qm mehr Wohnfl&#228;che f&#252;r Alleinerziehende</title>
		<link>http://www.anwalt-kiel.com/sozialrecht/sg-luneburg-10-qm-mehr-wohnflache-fur-alleinerziehende/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 07:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA-Felsmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Kosten der Unterkunft]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[angemessene Wohnungsgröße]]></category>
		<category><![CDATA[KDU]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten der Unterkunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnfläche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sozialgericht L&#252;neburg &#8211; S 23 AS 1807/07 ER &#8211; beschlossen, dass sich f&#252;r Alleinerziehende die angemessene Wohnfl&#228;che um 10 qm erh&#246;ht, da es bei F&#228;llen von Alleinerziehenden von einem fiktiven weiteren Haushaltsmitglied auszugehen ist. Ein Parallelfall zum vorliegenden Fall sei der Fall der Schwerbehinderung eines Mitgliedes der Bedarfsgemeinschaft. Aus dem Beschluss (bearbeitet und gek&#252;rzt): [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sozialgericht L&#252;neburg &#8211; S 23 AS 1807/07 ER &#8211; beschlossen, dass sich f&#252;r Alleinerziehende die angemessene Wohnfl&#228;che um 10 qm erh&#246;ht, da es bei F&#228;llen von Alleinerziehenden von einem fiktiven weiteren Haushaltsmitglied auszugehen ist. Ein Parallelfall zum vorliegenden Fall sei der Fall der Schwerbehinderung eines Mitgliedes der Bedarfsgemeinschaft.</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Aus dem Beschluss (bearbeitet und gek&#252;rzt):</p>
<p><strong>Sachverhalt</strong>:<br />
Die Antragstellerin zu 1. begehrt mit ihren beiden minderj&#228;hrigen Kindern, den Antragstellern zu 2. und 3., im Wege des vorl&#228;ufigen Rechtsschutzes die Antragsgegnerin zu verpflichten, <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/kosten-der-unterkunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten der Unterkunft">Kosten der Unterkunft</a> in voller H&#246;he, insgesamt 520,66 Euro (Kaltmiete 400,00 Euro, Heizkosten 51,25 Euro, sonstige Nebenkosten 69,41 Euro), zu gew&#228;hren.</p>
<p>Die Antragsteller stellten mit Wirkung zum 30.08.2006 einen Antrag auf Gew&#228;hrung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (<a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/sgb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SGB">SGB</a> II). Zu diesem Zeitpunkt wohnten sie in der &#8230; Stra&#223;e in Bienenb&#252;ttel im Haus der Eltern der Antragstellerin zu 1. zu einer durch den Vermieter gerundeten Gesamtmiete von 330,- Euro (Grundmiete: 200,- Euro, Heizkosten: 50,- Euro, Nebenkosten: 48,71 Euro, Abschlag f&#252;r Wasser und Strom: 30,- Euro).</p>
<p>Mit Bescheid vom 05.10.2006 gew&#228;hrte der Beklagte den Antragstellern unter Anrechnung von Einkommen f&#252;r den Zeitraum September 2006 bis M&#228;rz 2007 Leistungen in H&#246;he von 99,55 Euro, wobei die Kosten der Unterkunft auf 298,71 Euro (Grundmiete:<br />
200,- Euro. Heizkosten: 50,- Euro, Nebenkosten: 48,71 Euro) festgesetzt wurden.</p>
<p>Zum 15.10.2006 nahm die Antragstellerin zu 1. eine versicherungspflichtige Arbeit auf. Dies teilte sie der Beklagten sp&#228;testens zum 08.12.2006 mit. Mit Schreiben gleichen Datums forderte der Antragsgegner daraufhin die entsprechenden Verdienstbescheinigungen und eine Kopie des Arbeitsvertrages an. Diese gingen zusammen mit einer Ver&#228;nderungsmitteilung am 27.12.2006 bei dem Antragsgegner ein.</p>
<p>Mit Vertrag vom 31.10.2006 mietete die Antragstellerin zu 1. eine Wohnung in der &#8230; Stra&#223;e in Bienenb&#252;ttel f&#252;r eine Gesamtmiete in Hohe von 590,- Euro (Grundmiete: 420,- Euro, Betriebskosten: 170,- Euro) an. Die Wohnung bestand aus 4 ½ Zimmern mit einer Gesamtflache von 75 qm. Einzugstermin war der 15.11.2006.</p>
<p><strong>Entscheidungsgr&#252;nde</strong>:</p>
<p>(&#8230;) Die angemessenen Kosten der Unterkunft bemessen sich nach st&#228;ndiger Rechtsprechung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen mangels anderweitiger Anhaltspunkte Im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes nach der rechten Spalte der Tabelle zu § 8 WoGG. Der hierin enthaltene Wert stellt die angemessene Brutto-Kaltmiete (Nettokaltmiete und Nebenkosten) dar. Hinzu kommen die jeweils angemessenen Heizkosten.</p>
<p>Der Wohnort der Antragsteller &#8211; Bienenb&#252;ttel &#8211; befindet sich im Landkreis Uelzen. Nach der Anlage zu § 1 Abs. 4 der Wohngeldverordnung (WoGV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2722), zuletzt ge&#228;ndert durch Artikel 54 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2954) f&#228;llt der Landkreis Uelzen in die Mietstufe II. F&#252;r einen 3-Personen-Haushalt betragt die <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/mietobergrenze/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mietobergrenze">Mietobergrenze</a> nach § 8 Abs. 1 rechte Spalte WoGG damit grunds&#228;tzlich 410,- Euro inklusive Nebenkosten zuz&#252;glich Heizkosten.</p>
<p>Aufgrund der Tatsache, dass die Antragstellerin zu 1. alleinerziehend ist, h&#228;lt die Kammer jedoch eine Erh&#246;hung der Mietobergrenze auf 475,- Euro f&#252;r geboten. Aufgrund dessen ist eine Erh&#246;hung dergestalt angebracht dass von einem (fiktiven) 4-Personen- Haushalt auszugehen ist.</p>
<p>Nach der Richtlinie &#252;ber die Soziale Wohnraumf&#246;rderung in Niedersachsen (Wohnraumf&#246;rderungsbestimmungen &#8211; WFR ) Runderlass v. 27.06.2003 (Nds.MBl. Nr. 27/2003, S. 580), ge&#228;ndert durch Runderlass v. 27.01.2006 (Nds.MBl. Nr. 7/2006, S. 104) und v. 19.10.2006 (Nds.MBl. Nr. 39/2006, S. 973). Ziff. 11.4 erh&#246;ht sich f&#252;r Alleinerziehende die angemessene Wohnfl&#228;che um 10 qm („Die angemessene Wohnfl&#228;che erh&#246;ht sich dar&#252;ber hinaus &#8230; f&#252;r Alleinerziehende um jeweils weitere 10 qm.&#8221;). Gem&#228;&#223; Ziff. 11.2 WFB erh&#246;ht sich bei Mehrpersonenhaushalten die angemessene Wohnfl&#228;che &#8211; bis auf den &#220;bergang zwischen zwei und drei Haushaltsmitgliedern &#8211; ebenfalls um 10 qm je weiterem Haushaltsmitglied. In beiden F&#228;llen &#8211; Alleinerziehung und Erh&#246;hung der Anzahl der Haushaltsmitglieder um eine Person &#8211; werden der Haushaltsgemeinschaft daher 10 qm zus&#228;tzlich Wohnfl&#228;che zuerkannt. Im Rahmen der Ermittlung der Mietobergrenzen erscheint es daher umgekehrt gerechtfertigt, bei Alleinerziehenden eines Haushaltsmitglieds von einem fiktiven weiteren Haushaltsmitglied auszugehen.</p>
<p>Die tats&#228;chlichen Kosten der Antragsteller hinsichtlich der Grundmiete und der Nebenkosten liegen bei 496,21 Euro und damit knapp innerhalb der oben genannten H&#246;chstgrenze. (&#8230;)</p>
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