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	<title>Rechtsanwalt in Kiel &#187; Vertrauensschutz</title>
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	<description>Rechtsanwalt Felsmann Anwalt in Kiel - Arbeitsrecht - Sozialrecht - Strafrecht</description>
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		<title>SG Stuttgart: Keine R&#252;ckforderung von Hartz IV bei Irrtum der ARGE</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 09:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA-Felsmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Sozialgericht Stuttgart &#8211; S 15 AS 2965/06 &#8211; hat entschieden, dass wenn ein Arbeitslosengeld II &#8211; Empf&#228;nger die Angaben seiner Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse korrekt macht und das Jobcenter daraufhin einen Fehler bei der Berechnung macht die zuviel gezahlten Betr&#228;ge nicht zur&#252;ck gefordert werden k&#246;nnen. Das Gericht st&#228;rkt damit die Rechte der Hartz IV Empf&#228;nger und wendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sozialgericht Stuttgart &#8211; S 15 AS 2965/06 &#8211; hat entschieden, dass wenn ein <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/arbeitslosengeld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitslosengeld">Arbeitslosengeld</a> II &#8211; Empf&#228;nger die Angaben seiner Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse korrekt macht und das <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/jobcenter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jobcenter">Jobcenter</a> daraufhin einen Fehler bei der Berechnung macht die zuviel gezahlten Betr&#228;ge nicht zur&#252;ck gefordert werden k&#246;nnen. Das Gericht st&#228;rkt damit die Rechte der <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/hartz-iv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hartz IV">Hartz IV</a> Empf&#228;nger und wendet das &#8220;Verschuldensprinzip&#8221; an.</p>
<p><span id="more-286"></span></p>
<p>Dazu hei&#223;t es in der Rechtsprechungs&#252;bersicht des Sozialgerichts Stuttgart vom 21.07.2008:</p>
<p>Gibt ein Antragsteller auf Leistungen nach dem SGB II seine gesamten Verm&#246;genswerte an und erkennt hierbei nicht, dass ein Beitragsdepot im Rahmen einer privaten Rentenversicherung nicht zum gesch&#252;tzten Verm&#246;gen zur Alterssicherung geh&#246;rt, kann sp&#228;ter die Leistung nicht wieder zur&#252;ckgefordert werden. Erkennt der Leistungstr&#228;ger im Rahmen einer Folgebewilligung die Rechtswidrigkeit der fr&#252;heren Bewilligung, kann er wegen des entgegenstehenden Vertrauensschutzes des Antragstellers die Leistung nicht mit der Begr&#252;ndung zur&#252;ckfordern, die „Zusammenh&#228;nge seien zu Beginn nicht transparent genug dargestellt&#8221; worden.<br />
Die Kl&#228;gerin hatte bei der Beantragung von Arbeitslosengeld II verschiedene Verm&#246;gensanlagen, unter anderem einen privaten Rentenversicherungsvertrag mit Kapitalwahlrecht und Beitragsdepot angegeben. Das beklagte Jobcenter bewilligte zun&#228;chst Arbeitslosengeld II. Im Rahmen eines Fortzahlungsantrages wurden Unterlagen &#252;ber den aktuellen Guthabensstand des Beitragsdepots angefordert. Das Jobcenter lehnte sodann die weitere Leistungsgew&#228;hrung wegen verwertbaren Verm&#246;gens und damit fehlender Hilfebed&#252;rftigkeit ab und forderte die bereits gezahlten Leistungen von der Kl&#228;gerin zur&#252;ck. Die Kl&#228;gerin wandte ein, ihr sei bei Antragstellung gesagt worden, dass ihre Versicherung unsch&#228;dlich sei, da sie der Altersvorsorge diene. Sie habe nicht wissen k&#246;nnen, dass ihre Rentenversicherung kein gesch&#252;tztes Altersvorsorgeverm&#246;gen darstelle, weil die Verwertbarkeit lediglich f&#252;r einen geringen Betrag ausgeschlossen sei. Das Jobcenter entgegnete, dass die Kl&#228;gerin ihre Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse nicht transparent genug dargestellt habe und sich daher nicht auf <a href="http://www.anwalt-kiel.com/tag/vertrauensschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauensschutz">Vertrauensschutz</a> berufen k&#246;nne.<br />
Das Gericht gab der Kl&#228;gerin Recht (S 15 AS 2965/06, Urt. v. 13.03.2008).</p>
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